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Schwanger und Tabakrauch

Begonnen von admin, Oktober 10, 2010, 11:26:53 VORMITTAG

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admin


Kellnerin?

Gast im Lokal?

Schwanger?

???????????????

Ich rauche zwar nicht, aber ..............


Jappy - Gruppe "ich RAUCHE NiCHT , ich OPFER ."

http://www.jappy.de/com/440154


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

http://www.bild.de/BILD/ratgeber/kind-familie/2010/11/16/rauchende-schwangere/kriminellere-kinder.html

US-Studie belegt

Rauchende Schwangere haben kriminellere Kinder

Dass Rauchen in der Schwangerschaft nicht gut für das Kind ist, ist bekannt. Jetzt haben amerikanische Forscher herausgefunden: Rauchen in der Schwangerschaft kann das Risiko erhöhen, dass die Kinder später kriminell werden.

Ergebnis: Täglich eine Packung Zigaretten in der Schwangerschaft, erhöht das Risiko, dass die Kinder später straffällig werden um 30 Prozent.


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin


Brustkrebs wird durch Passivrauchen gefördert.

Neue Studien zeigen, dass Krebs durch unfreiwilliges Einatmen von Tabakrauch des Partners bzw. Arbeitskollegen nicht nur in der Lunge, sondern auch im Kehlkopf, Rachen,

den Nebenhöhlen und in der Brustdrüse auftreten kann (wobei bestimmte Frauen durch Erbfaktoren zusätzlich gefährdet sind).

Einige Studien fanden, dass sich das Brustkrebsrisiko vor der Menopause durch Passivrauchen verdoppelt, andere finden nach der Menopause ein erhöhtes Brustkrebsrisiko

als Folge jahrelangen Passivrauchens. Ã,,ltere Kohortenstudien haben das Passivrauchen von Kindern und Adoleszenten nicht entsprechend erfasst und

zeigten daher eindeutige Risikoerhöhungen nur für das Aktivrauchen (wonach Brustkrebs um 30% häufiger auftrat), aber z.B. eine sorgfältig durchgeführte Prospektivstudie

weist für Frauen vor der Menopause ein 2,6-faches Brustkrebsrisiko durch Passivrauchen aus.

          Prof. Dr. Manfred Neuberger, Med Uni Wien, AKH Wien


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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft

#3
Dienstag, 25. Januar 2011

Rauchen als Brustkrebsrisiko

dpa
Boston â€" Zu den zahlreichen Krebsarten, die durch die Karzinogene des Tabakrauchs ausgelöst werden, gehört auch das Mamma­karzinom, auch wenn die Hazard Ratios in einer Auswertung der Nurses' Health Study in den Archives of Internal Medicine (2010; 171: 125-133) gering ausgefallen sind.

Von den mehr als 110.000 US-Kranken­schwestern, die seit 1976 an der prospektiven Beobachtungsstudie teilnehmen, sind bisher 8.772 an Brustkrebs erkrankt. Fei Xue von der Harvard Medical School in Boston und Mitarbeiter haben die Diagnose zu den Antworten in den Fragebögen in Beziehung gesetzt, die die Krankenschwestern ausgefüllt hatten.

Danach nimmt das Brustkrebsrisiko mit der Zahl der gerauchten Zigaretten zu. Pro 20-Packungsjahre ermittelt Xue einen Anstieg des Brustkrebsrisikos um 6 Prozent. Am deutlichsten war der Einfluss des Rauchverhaltens im Zeitraum zwischen der Menarche und der Geburt des ersten Kindes.

zum Thema

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/44426/Rauchen_als_Brustkrebsrisiko.htm

   * Abstract der Studie
   * Pressemitteilung der Archives
   * Nurses' Health Study

Hier steigt das Brustkrebsrisiko pro 20-Packungsjahren um 20 Prozent an. Nach der Menopause war das Brustkrebsrisiko der Raucherinnen dagegen tendenziell vermindert, was die Autoren auf „antiöstrogenartige“ Effekte zurückführen. Für Passivrauchen wurde kein Einfluss auf die Brustkrebsrate gefunden. © rme/aerzteblatt.de


Siehe auch "Rauchen und Krebs"! Sind Wirte Mörder?
http://www.krebsforum.at/forum/index.php/topic,4266.msg11118.html#msg11118


admin


Österreichische Schutzgemeinschaft für Nichtraucher
Bundesleiter Robert Rockenbauer                     
Thomas-Riss-Weg 10, 6020 Innsbruck                       
p e r s ö n l i c h   e r r e i c h b a r:                                           
Beratungszentrum für Nichtraucher und Raucher
Haller Straße 3, 6020 Innsbruck
Mo - Fr 9.30 - 12.30, 15 - 18.30 Uhr
Telefon und Fax 0512 / 268025 oder 0664/9302958
Kto.Nr. 0000-075960 Tiroler Sparkasse (20503)
www.alpha2000.at/nichtraucher
nichtraucherschutz@aon.at


Pressemeldung (zum Weltnichtrauchertag)


Bei Kindesmisshandlung sind alle empört, aber Schwangere dürfen rauchen!
Utl.: Tabakrauch - toxische Schläge für das Ungeborene



Kein öffentlicher Aufschrei wie sonst üblich gehe durch die Bevölkerung, wenn es um die Verteidigung ungeborenen Lebens geht. "Wenn eine Schwangere raucht ist das einer Kindesmisshandlung gleichzusetzen", sagt Robert Rockenbauer, Bundesleiter der Österreichischen Schutzgemeinschaft für Nichtraucher! Die Forderung nach „Nikotinabstinenz“ werde immer noch als drastische Einschränkung der persönlichen Freiheit gewertet. Der Witz dabei sei, dass nicht die werdende Mutter angeprangert wird, sondern jene, die sich für den Schutz des Ungeborenen einsetzen. Dabei muss allen klar sein, dass regelmäßiges Rauchen in der Schwangerschaft die Entwicklung des Embryos bzw. Feten sowohl direkt hemmt als auch langsam und heimtückisch schädigt und somit eine Fahrlässigkeit der Mutter vorliege. Massenhafte Studien belegen die verheerenden Auswirkungen des Rauchens während und nach der Schwangerschaft. "Tabakrauch ist Angriff auf das Leben und schädigt sogar das Erbgut!" so Rockenbauer in einer Aussendung. Er fordert Politiker, Ã,,rzte, Kirchenvertreter und Eltern auf, alles zu tun, damit Kinder, Jugendliche oder Personen, die sich nicht selbstbestimmt äußern können oder sich in einem Abhängigkeitsverhältnis befinden, vor Tabakrauch geschützt werden.

Rechnet man 5 tiefe Inhalationen  pro Zigarette mal 20 Glimmstängel pro Tag mal 270 Tage einer normalen Schwangerschaft, so kommt eine rauchende Schwangere auf 27.000 toxische „Schläge“ die sie ihrem werdenden Kind zufügt. Zu den Schadstoffen Kohlenmonoxid und Nikotin gesellen sich Benzpyren, Formaldehyd, Nitrosamin, Zyanwasserstoff, aromatische Kohlenwasserstoffe, Phenol und das radioaktive Element Polonium 210.

Und nach der Geburt setzt sich die Schädigung über die Muttermilch fort. Auch in der verrauchten Wohnung ist das Baby der ärmste Passivraucher und das negative Beispiel der Mutter wird erfahrungsgemäß ein solches Kind eines Tages dazu animieren, selbst zum Glimmstängel zu greifen. Womit der Kreislauf geschlossen und die Lebenserfahrung bestätigt wäre - einmal misshandelte Kinder werden später die eigenen Kinder misshandeln! "Rauchen während der Schwangerschaft ist verantwortungslos!", so Rockenbauer abschließend.


FALLS NOCH NICHT BEKANNT, SENDEN WIR IHNEN GERNE UNSERE VIERTELJÃ,,HRLICH ERSCHEINENDE NICHTRAUCHER-ZEITUNG ZU!
ABO 10,- EURO/JAHR. BITTE UM BEKANNTGABE IHRER ADRESSE!
BITTE UNTERSTÃœTZEN SIE UNSERE AUFKLÃ,,RUNGSARBEIT. DANKE!


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft


Mittwoch, 22. Juni 2011

Pränatale Prägung â€" Rauchen senkt HDL-Cholesterin

dpa
Sydney â€" Australische Forscher haben einen weiteren Grund gefunden, warum Frauen während der Schwangerschaft nicht rauchen sollten. Die prä­na­tale Exposition mit den Inhaltsstoffen des Tabakrauchs wirkte sich in einer Lang­zeit­untersuchung im European Heart Journal (2011; doi: 10.1093/eurheartj/ehr174) ungünstig auf den Lipid­stoff­wechsel der Kinder aus.

Wissenschaftler der Universität Sydney begleiten eine Gruppe von 405 Kindern der Jahrgänge 1997 bis 1999 seit ihrer Geburt. Ursprünglich nahmen die Kinder an einer randomisierten Studie zur Vermeidung von Asthma und allergischen Erkrankungen teil.

Die gesammelten Daten versprechen aber auch wichtige Erkenntnisse für andere Erkrankungen. Der Kardiologe David Celermajer interessiert sich beispielsweise für pränatale Faktoren, die die Entwicklung von späteren Herz-Kreislauf-Erkrankungen beeinflussen. Dazu könnte der jetzigen Analyse zufolge die pränatale Exposition mit Tabakrauch gehören.

Die zahlreichen Schadstoffe gelangen über die Plazenta auch in den Kreislauf des Feten. Wenn Celermajer Recht hat, dann sind nicht nur akute Auswirkungen auf die Frucht zu befürchten. Es könnte auch zu einer Veränderung des Erbguts kommen, die langfristig den Lipidstoffwechsel beeinflusst.

zum Thema

    Abstract der Studie
    Pressemitteilung der European Society of Cardiology
    Pressemitteilung der University of Sydney

Diese Hypothese gründet sich auf den Aussagen der Schwangeren zu ihrem Rauchverhalten, die Celermajer mit dem Cholesterinwerten der Kinder im Alter von 8 Jahren in Beziehung setzte. Die Kinder der rauchenden Mütter hatten niedrigere HDL-Cholesterinwerte (1,32 vs. 1,50 mmol/l) und höhere Triglyzeridwerte (1,36 vs. 1,20 mmol/l). Außerdem war der systolische Blutdruck höher (102,1 vs. 99,9 mmHg).

Celermajer hat auch die Intima-Media-Stärke an der Karotis bestimmt, dort aber (noch?) keinen Unterschied zwischen pränatal exponierten und nicht-exponierten Kindern feststellen können. Nach der Berücksichtigung anderer Risikofaktoren waren auch Triglyzeride und systolischer Blutdruck nicht mehr mit dem Raucherstatus der Mutter assoziiert.

Beim HDL-Wert blieb eine Differenz von 0,15mg mmol/l. Das mag gering erscheinen. Der Unterschied geht nach Auskunft von Celermajer bei Erwachsenen jedoch mit einem Anstieg einer koronaren Herzkrankheit um 10 bis 15 Prozent einher. Ein niedriges HDL-Cholesterin gilt als wesentlicher Risikofaktor für die Atherosklerose.

Celermajer vermutet, dass die Passivrauch-Exposition zu einer genetischen Prägung geführt hat. Sie könnte zur Folge haben, dass sich der HDL-Wert auch im Erwachsenenalter nicht wieder erholt. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist dies sicherlich eine gewagte Annahme, zumal Celermajer noch keinen Einfluss auf die Gefäßwand nachweisen kann.

Bei einer Beobachtungsstudie lässt sich zudem niemals ausschließen, dass das Rauchen der Mutter nicht die Ursache, sondern nur ein Marker für ein ungesundes Verhalten sein könnte, das sich nicht nur über die Gene, sondern auch über die Erziehung auf die Kinder übertragen haben könnte. © rme/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46352/Praenatale_Praegung_-_Rauchen_senkt_HDL-Cholesterin.htm

Gesunde Luft

#6
Tabakrauch erzeugt Fehlbildungen

dpa
London â€" Frühere Studien haben Rauchen in der Schwangerschaft bereits mit einer erhöhten Rate an Fehl-, Früh- und Mangel­geburten in Verbindung gebracht hatten. Weniger bekannt ist, dass einige Schadstoffe im Tabakrauch teratogen sind. Eine systema­tische Ãœbersicht in Human Reproduction Update (2011; doi: 10.1093/humupd/dmr022) beziffert erstmals die Risiken auf die einzelnen Fehlbildungen.

Der Krebsexperte Allan Hackshaw vom University College London hat mit Kollegen 172 Forschungsarbeiten der letzten 50 Jahre analysiert. Dabei wurden 174.000 Fehlbildungen mit 11,7 Millionen Kontrollen verglichen.

Ergebnis: Rauchen in der Schwangerschaft erhöht das Risiko von Hand- und Fußfehlbildungen um 26 Prozent und das von Klumpfüßen um 28 Prozent. Gastrointestinale Fehlbildungen sind um 27 Prozent häufiger.

Fehlbildungen des Schädels (Craniosynostose) treten um 33 Prozent, Fehlbildungen an den Augen um 25 Prozent öfter auf, wenn die Mutter in der Schwangerschaft geraucht hat. Das Risiko auf eine Spaltbildung an Lippe, Kiefer oder Gaumen steigt um 28 Prozent.

zum Thema

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46596/Tabakrauch_erzeugt_Fehlbildungen.htm

   zur Studie
   Abstract der Studie in Pediatrics
   Pressemitteilung des University College London

Der größte Anstieg, plus 50 Prozent, wurde für die Gastroschisis gefunden, einer Fehlbildung der Bauchwand mit dem Vorfall von Teilen des Magens oder Darms.

Für andere Fehlbildungen, beispielsweise angeborene Herzfehler, wurde kein erhöhtes Risiko gefunden. Eine andere nicht berücksichtigte Studie hatte dagegen ein leicht erhöhtes Risiko auf Herzfehler gefunden (Pediatrics 2011; 127; e647-e653).

Die Mediziner hoffen, dass die Ergebnisse noch mehr Frauen als bisher davon abhalten, während der Schwangerschaft zu rauchen. Die Chancen sind allerdings gering, da heute vor allem in bildungsfernen Schichten geraucht wird.

Besonders hoch ist der Anteil von Raucherinnen bei den jüngeren Frauen (in Großbritannien: 45 Prozent), die angesichts einer zumeist ungeplanten Schwangerschaft andere Sorgen haben, als sich gerade jetzt das Rauchen abzugewöhnen, auch wenn es für das Kind besser wäre. © rme/aerzteblatt.de

http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/46596/Tabakrauch_erzeugt_Fehlbildungen.htm

admin



Verbrecher die ohne Rauchen keine wären?!

Nikotinsucht: Rauchende Schwangere, kriminelles Kind - News - FOCUS Online - Nachrichten

www.focus.de

Wenn werdende Mütter rauchen, gefährden sie nicht nur die Gesundheit ihres Kindes. Zigaretten machen den Nachwuchs auch aggressiv â€" und manchmal kriminell.

http://www.focus.de/gesundheit/baby/news/nikotinsucht-rauchende-schwangere-kriminelles-kind_aid_572526.html





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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

Gesunde Luft




Auch Frühchen schaffen den Sprung ins Leben

Klein und zart: Frühstgeborene Kinder brauchen viel körperliche und seelische Zuwendung. (Foto: Kullmann)

Von Herbert Kullmann

Aalen Welche Atmosphäre muss in einer Klinik herrschen, damit zu früh geborene Kinder möglichst gut heranwachsen können? Im Aalener Ostalb-Klinikum diskutierten Mitarbeiter der Neonatologie über bewährte und noch zu entwickelnde Konzepte. Eine normal verlaufende Schwangerschaft dauert üblicherweise 40 Wochen. Bei Frühgeborenen allerdings weniger als 260 Tage, wobei bereits bei einer Geburt vor Ende der 37. Schwangerschaftswoche von einer Frühgeburt gesprochen wird. Die häufigste Ursache sind übrigens Fruchtwasserinfektionen, aber auch Rauchen vor und während der Schwangerschaft.

Vor einigen Jahren kam erstmals in einem deutschen Krankenhaus ein 280 Gramm leichtes und nur 24 Zentimeter kleines Kind in der 22. Schwangerschaftswoche zur Welt. Ein extremes Frühchen, dessen Überlebenschance äußerst gering war, dem aber dennoch der Sprung ins Leben gelang. Ein potenzielles Risiko für neue Erdenbürger besteht ab der 36. Woche, hochriskant wird es unterhalb der 28. Mittlerweile hat die Medizintechnik die notwendigen Grundlagen geschaffen, dass selbst so kleine Kinder eine gute Überlebenschance haben. Doch Technik alleine sei nicht alles, betonte Pflegedirektor Günter Schneider und verwies auf die zu fördernde körperliche und geistige Entwicklung Frühstgeborener.

Ãœberwachung rund um die Uhr

Alle vor der 28. Schwangerschaftswoche Geborenen kommen in die Ulmer Uniklinik, die anderen werden in der Frühchenstation des Ostalb-Klinikums betreut und rund um die Uhr überwacht. Die Kleinsten der Kleinen erhalten hier viel Aufmerksamkeit von den Pflegekräften. Essen, Trinken, Medikamentengabe, Infusionen, Körperpflege und immer auch schlicht und einfach das winzige Händchen halten, um Körperkontakt zu ermöglichen.

„Beim Übergang vom Uterus in die hochtechnisierte Welt der Intensivstation werden die Kinder auf physischer und sensorischer Ebene häufig überfordert. Dadurch wird die ungestörte Entwicklung des Kindes, die sich im Mutterleib vollzieht, bedroht. Besonders das noch unreife Gehirn. Die Entwicklung dieser Kinder zu schützen und zu fördern ist der Grundgedanke entwicklungsfördernder Konzepte“, so Schneider. Eine Notwendigkeit, die Kinderarzt Dr. Guido Saur anschaulich verdeutlicht: „Ein unreifes Gehirn bildet pro Sekunde 40 000 neue Verknüpfungen.“ Für die stellvertretende Leiterin der Frühchenstation, Birgit Hirschle, mit ein Grund für wichtige Ergänzungen der bereits jetzt vorbildlichen Betreuung, die sie unter der Rubrik Achtsamkeit einordnen möchte. Hierzu gehören Stress-, Licht und Lärmreduzierung, spezielle Anreize zur Entwicklung der Sinne, pflegerische Maßnahmen, Lagerung und Begrenzung, eine besondere Schmerztherapie, aber auch die psychosoziale Begleitung der Eltern sowie die Nachsorge durch den „Bunten Kreis“, der sich um die Nachsorge nach dem Klinikaufenthalt des Kindes kümmert, wie Care-Managerin Silke Seefeld erläutert.

(Erschienen: 24.02.2012 22:20)

admin



Weniger Frühgeburten durch Rauchverbot

07. März 2012 10:13

Schottische Studie: Seit Einführung einschlägiger Gesetze Zahl zurückgegangen

London  - Ein weitreichendes Rauchverbot kann laut einer Studie aus Schottland zu weniger Frühgeburten und gesünderen Babys führen. Seit der Einführung der Anti-Rauch-Gesetze sei die Zahl der Frühgeburten und die der Neugeborenen, die für ihr Alter viel zu klein seien, deutlich zurückgegangen, heißt es in der Untersuchung der Universität Glasgow, die im Fachjournal "PLoS Medicine" vorgestellt wird.

Ein Zusammenhang zeige sich sowohl bei rauchenden als auch selbst nicht rauchenden Müttern - was deutlich mache, wie gefährlich auch das Passivrauchen sei. "Die Beweise, dass die Tabak-Kontrolle durch Gesetze positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat, nehmen weiter zu", heißt es in der Studie. Weitere Länder sollten mit eigenen Regelungen nachziehen, empfehlen die Forscher.... http://derstandard.at/1330390611058/Schottische-Studie-Weniger-Fruehgeburten-durch-Rauchverbot



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Gesunde Luft




Heute steht im Kurier auf S. 15:

Kurier: "Schwangere - Jede Vierte raucht weiter" ......





Rauchen in der Schwangerschaft
Rauchen während der Schwangerschaft kann dem Kind bereits im Mutterleib erheblichen Schaden zufügen. Ein weiterer Grund, das Rauchen aufzugeben.

Besonders gefährlich ist Rauchen während der Schwangerschaft. Das ungeborene Kind ist schutzlos den zahlreichen Giften ausgesetzt. Es ist nun wichtig, umgehend das Rauchen einzustellen, um die Gesundheit und den Entwicklungsverlauf des Babys nicht aufs Spiel zu setzen.

Umfragen haben gezeigt, dass jede vierte Frau auch nach der Feststellung der Schwangerschaft weiterraucht. Manche Frau ist sich der Gefahren dieses Verhaltens überhaupt nicht bewusst. So halten sich trotz umfangreicher Aufklärungskampagnen noch viele Mythen. Eine dieser Legenden besagt, dass der Nikotinentzug auch bei dem Baby zu unangenehmen Entzugserscheinungen führt. Studien haben dies aber nicht bestätigen können.
Tatsache ist jedoch, dass rauchende Eltern, eine besondere Rolle spielt hierbei die Mutter, das Kind zum wehrlosen Passivraucher machen. Über die Nabelschnur werden all die hochgiftigen Substanzen direkt an das Ungeborene weitergeleitet. Die Babys nehmen das Nikotin über die Leber auf und scheiden es danach über die Nieren wieder aus. Es wird also bereits im Mutterleib stark an den Nieren, der Leber und den ableitenden Harnwegen geschädigt.

Extremitäten nicht vollständig ausgebildet
Der Konsum der Mutter hat fatale Folgen, nicht nur für sie selbst. Das Nikotin verengt ihre Blutgefäße, daraufhin wird die Plazenta schlechter durchblutet. Die Sauerstoffversorgung reduziert sich, da das im Rauch enthaltene Kohlenmonoxid das O2 zunehmend verdrängt. Eine ausreichende Versorgung des Ungeborenen mit Nährstoffen ist ebenfalls nicht mehr sichergestellt. Diese Mangelernährung hat unter Umständen schwere Auswirkungen. Wichtige Entwicklungsprozesse werden gestört und nicht vollständig abgeschlossen. Die Folge: das Baby kommt mit schweren Geburtsdefekten auf die Welt. Fehlbildungen an den Fingern, Händen oder Beinen können auftreten, die Lippen-Gaumen-Spalte ist ebenfalls häufig das Ergebnis eines zügellosen Tabakkonsums. Auch eine dem „Raucherbein“ ähnliche Erkrankung zeigt sich als Geburtsdefekt. Nikotin hat eine gefäßverengende Wirkung, so sind auch bei Embryos Gefäßkrämpfe oder -verschlüsse möglich. Diese können sogar zum Gewebetod führen, die betroffenen Extremitäten werden im Mutterleib nicht mehr vollständig ausgebildet und sind später als amputationsartige Stümpfe sichtbar.

Neurologische Schäden
Auch das Gehirn entwickelt sich nicht so, wie bei einer normalen Schwangerschaft. Neben den zahlreichen neurologischen Defiziten ist auch die Gehirnsubstanz weniger ausgebildet als bei Kindern nichtrauchender Eltern. Eine Minderentwicklung des Gehirns kann sich auf die Intelligenz auswirken, aber auch spätere Sprach- und Verhaltensstörungen sind nicht ausgeschlossen. Hinzu kommen Hyperaktivität und aggressives Verhalten. Die psychische Störung ADHS (Aufmerksamkeitsdefizitsstörung) tritt bei Kindern rauchender Mütter etwa dreimal häufiger auf als bei anderen Kindern. Auch Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten in der Schule sind häufig zu beobachten.

Geburtsfehler und Minderentwicklung
Neben diesen Fehlentwicklungen des Embryos ist das Risiko von Schwangerschaftskomplikationen deutlich erhöht, so treten bei Raucherinnen überproportional mehr Früh- und Totgeburten auf. Auch die Phänomene vorzeitiger Blasensprung und vorliegende Plazenta dürfen nicht missachtet werden.
Wissenschaftler konnten im Blut Ungeborener insgesamt drei Krebs erregende Substanzen nachweisen. Diese führen zu einer Schädigung der frühkindlichen DNS. Dies kann unter Umständen dazu führen, dass das Kind an Leukämie oder anderen Krebserkrankungen im Kindesalter erkrankt. Auch geistige Behinderungen, die durch einen Gendefekt hervorgerufen werden, etwa die als Down-Syndrom bekannte Trisomie 21, sind als Folge der DNS-Schädigungen möglich.

Risiko niedriges Geburtsgewicht
Eine weitere häufig unterschätzte Gefahr ist niedriges Geburtsgewicht. Die Babys von rauchenden Müttern kommen durchschnittlich 200 bis 300 Gramm leichter auf die Welt als andere Kinder. Wenn das Baby zu leicht und klein geboren wird, obwohl medizinisch keine Frühgeburt vorliegt, spricht man von einer „Mangelgeburt“. Babys, die zu leicht geboren werden, sind anfälliger für Infekte und Erkrankungen. Das Risiko eines „leichten“ Kindes wird von Schwangeren aber oft unterschätzt. Viele glauben, dass die Geburt erleichtert würde, es sonst aber keinerlei Auswirkungen auf die Gesundheit des Kindes gäbe. Tatsache ist, dass solche Babys, die in den ersten Lebenswochen viel Gewicht zunehmen müssen, im Erwachsenenalter verstärkt mit Übergewicht zu kämpfen haben. Doch nicht nur das; die Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft weiter geraucht haben, werden später voraussichtlich selbst zum Glimmstängel greifen. Die Anzahl der im Blut Neugeborener nachgewiesenen Nikotinrezeptoren im Gehirn war deutlich höher als bei Kindern nichtrauchender Mütter. Eine spätere Nikotinabhängigkeit ist somit sehr wahrscheinlich.

Neugeborenes leidet an den Folgen des Nikotins
Selbst nach der Geburt sind die Auswirkungen noch spürbar. Der kleine Organismus, durch all die schädlichen Substanzen schwer belastet, muss besonders hart an der Weiterentwicklung der unvollständig ausgebildeten Organe â€" besonders der Lungen â€"arbeiten, zusätzlich muss sich das angeschlagene Immunsystem regenerieren. Atemnot und Keuchen sind nur zwei Symptome, die das Nikotin in dem kleinen Körper bewirken kann. Kinder von Müttern, die in der Schwangerschaft geraucht haben, haben eine geringere Lungenkapazität als Klassenkameraden.
Auch das Risiko des plötzlichen Kindstods (SIDS- Sudden infant death syndrome) ist deutlich höher als bei Babys, deren Mütter während der Schwangerschaft nicht geraucht haben.

Lesen Sie weiter  http://www.hilfreich.de/rauchen-der-schwangerschaft_2762

admin



Babys von Raucherinnen - Zigarettenkonsum verändert Blut über Jahre



Wenn Schwangere rauchen, kann die Gesundheit des Kindes über viele Jahre leiden. Eine Spätfolge haben australische Forscher entdeckt: Ihr Blutfettgehalt macht Raucherkinder anfälliger für Herzinfarkte und Schlaganfälle.

 
Werdende Mütter riskieren mit dem Rauchen von Zigaretten die Gesundheit ihrer Kinder. Mediziner nehmen an, dass Verhaltensstörungen und kognitive Schäden ebenso wie der plötzliche Kindstod Folgen des Zigarettenkonsums sein können. Nun haben australische Wissenschaftler eine weitere mögliche Konsequenz untersucht. Sie haben ermittelt, dass Rauchen die Blutfettwerte von Kindern mindestens bis ins Alter von acht Jahren verändert, wie sie im Fachblatt "European Heart Journal" berichten.

Julian Ayer vom Royal Prince Alfred Hospital in Sydney und seine Kollegen untersuchten das Blut von 328 Achtjährigen, die von Geburt an an der "Childhood Asthma Prevention Study" teilgenommen hatten. Daher wussten die Forscher, ob die Mütter der Kinder während der Schwangerschaft geraucht hatten.
Der HDL-Wert - also der Blutspiegel des sogenannten "guten Cholesterins" - war bei den Raucherkindern niedriger. Dieser Zusammenhang blieb auch dann bestehen, als die Forscher andere wichtige Faktoren in ihre Analysen einbezogen, etwa die Belastung durch Passivrauchen nach der Geburt, körperliche Aktivität, Übergewicht oder wie lange die Kinder gestillt worden waren.

Ein höherer HDL-Wert wird mit einem gewissen Schutz vor Herz-Kreislauferkrankungen in Zusammenhang gebracht. Die beobachteten Veränderungen könnten weitere Jahre anhalten und noch im Erwachsenenalter zu einem höheren Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen führen, vermuten die Wissenschaftler.

"Unsere Ergebnisse legen nahe, dass das Rauchen werdender Mütter den Kindern im Mutterleib eine Reihe ungesunder Eigenschaften mitgibt, die sie später anfälliger für Herz- und Schlaganfälle machen könnten", sagt der an der Studie beteiligte David Celermajer von der University of Sydney. "Diese Prägung scheint für mindestens acht Jahre anzuhalten und vielleicht sogar noch viel länger."

Der beobachtete Unterschied könne das Risiko für diese Erkrankungen um 10 bis 15 Prozent erhöhen, sagt Celermajer. Kinder von Müttern, die während der Schwangerschaft geraucht haben, sollten seiner Ansicht nach besonders auf andere typische Risikofaktoren für einen Herzinfarkt achten, darunter Bluthochdruck, hohe Werte des sogenannten schlechten Cholesterins LDL - und Zigarettenkonsum.

Erhöhen lässt sich der HDL-Spiegel nur durch regelmäßige Bewegung sowie durch die Einnahme bestimmter Medikamente, betont Celermajer. Wieso sich der Zigarettenkonsum werdender Mütter auf die HDL-Werte der Kinder auswirkt, wissen die Forscher noch nicht.

wbr/dapd




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http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin



Mag. Claudia Fabisch

Österreichische Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ)
Geschäftsstelle für Öffentlichkeitsarbeit und Standesführung
c/o:
Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde
Auenbruggerplatz 34/2
A-8036 Graz
Tel.: (+43) 0316 385 12061
Fax: (+43) 0316 385 13300
E-Mail: claudia.fabisch@klinikum-graz.at
Internet: www.docs4you.at

__________________________________________



   


23. Mai  2012

PRESSE-INFORMATION
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Kinderärzte warnen:
Tabakkonsum in der Schwangerschaft schädigt nachhaltig Gesundheit des Ungeborenen und grenzt an Kindesmisshandlung


Rauchen während der Schwangerschaft wirkt sich bekanntlich auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes aus â€" wie drastisch und nachhaltig schädigend der Tabakkonsum für den Fetus ist, das zeigt eine kürzlich unter Mitwirkung der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde erarbeitete Publikation (1).

Dass die 4800 im Tabak enthaltenen Chemikalien nicht ohne Wirkung auf die Gesundheit eines Ungeborenen bleiben können, erklärt sich allein dadurch, dass 250 Substanzen gesichert schädlich und mindestens 50 davon sicher krebserregend sind. Und dennoch rauchen in Österreich 20-30 Prozent der Schwangeren.

Dazu Frau Priv.-Doz. Dr. Angela Zacharasiewicz, Fachärztin für Kinder- und Jugendheilkunde und Oberärztin im Wilhelminenspital, Kinderklinik Glanzing, in Wien: „Die Auswirkungen des Rauchens in der Schwangerschaft auf den Fetus erklären sich durch die direkte Wirkung der Toxine im Rauch auf die fetalen Zellen, so wird etwa das Nikotin in der fetalen Lunge gespeichert, Spitzenkonzentrationen von Nikotin im Ungeborenen entstehen 15-30 Minuten nach Zigarettenkonsum.“

Die systematische Untersuchung (1) ergab zahlreiche Tabakrauch-assoziierte Gesundheitsschädigungen des Feten, die unter dem Begriff „Fetales Tabaksyndrom“ zusammengefasst werden.

Rauchen in und nach der Schwangerschaft erhöht etwa das Risiko für SIDS (Sudden Infant Death Syndrome, Plötzlicher Säuglingstod) beim Neugeborenen. Eine aktuelle Analyse einer großen Geburtskohorte in den USA an über 3 Millionen Säuglingen zeigte, dass Rauchen in der Schwangerschaft für 23-34% der SIDS Fälle verantwortlich ist (3).
Es konnte außerdem in mehreren Studien belegt werden, dass Rauchen während der Schwangerschaft mit einer verringerten Lungenfunktion beim Neugeborenen  und Kind assoziiert ist.
Zusätzlich ist das Risiko für Lungenentzündung und Bronchitis erhöht. Lungenfunktionsdaten von mehr als 20.000 Kindern im Alter von 6-12 Jahren aus neun Ländern zeigten, dass Rauchen während der Schwangerschaft mit signifikanten Lungenfunktionsverlusten zwischen  -1% und -6% assoziiert war (4). Rauchen während der Schwangerschaft bringt ein substanziell und signifikant erhöhtes Risiko für das spätere Auftreten von Asthma vom Kindes- bis zum Erwachsenenalter mit sich.
Kinder, deren Mütter während der Schwangerschaft geraucht haben, entwickeln häufiger  Infekte der Atemwege in der frühen Kindheit.
Unabhängig von anderen Faktoren wie sozioökonomischem Status oder Geburtsgewicht gibt es außerdem eine sehr gute Evidenz für ein erhöhtes Risiko des Ungeborenen von Übergewicht in der Kindheit und Diabetes mellitus Typ II im späteren Leben, wenn die Mutter während ihrer Schwangerschaft geraucht hat.
Auch das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankungen im Kindesalter, also Erkrankungen, die das Herz-Kreislauf-System betreffen, ist nach fetaler Tabakrauchexposition erhöht.
Sogar auf die Augen des Kindes wirkt sich mütterliches Rauchen aus, denn Studien zeigen, dass betroffene Kinder die Neigung zu schielen entwickeln (5).
Rauchen in der Schwangerschaft, aber auch postnatale Passivrauchbelastung, gilt zudem als starker Risikofaktor für die Entwicklung einer Otitis media, einer Mittelohrentzündung, in früher Kindheit.
Rauchen der Mutter ein Jahr vor und während des ersten Trimesters der Schwangerschaft ist mit einem signifikant erhöhten Risiko für eine Lippenspalte assoziiert.
Außerdem liegt heute eine profunde Datenlage vor, die einen Zusammenhang zwischen Rauchen in der Schwangerschaft und mentalen Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten, wie etwa ADHS „attention deficit hyperactivity“, bzw. psychiatrischen Erkrankungen des Kindes aufzeigt (6), insbesondere pränatal exponierte Kinder haben ein um 90% erhöhtes Risiko von Verhaltensauffälligkeiten.

Aber bereits vor ihrer Geburt sind Kinder von rauchenden Schwangeren in ihrer Entwicklung benachteiligt, denn das Rauchen ihrer Mütter während der Schwangerschaft wirkt sich auf das Geburtsgewicht und die Länge des Fetus aus. Viele Studien zeigen, dass Kinder von rauchenden Schwangeren im Mittel um 200g leichter sind als jene nichtrauchender Schwangerer (2) und dass auch das Wachstum des Fetus eingeschränkt ist.

Mit großer Sicherheit kann auch davon ausgegangen werden, dass Rauchen in der Schwangerschaft einen starken negativen Einfluss auf Totgeburten, Plazenta-assoziierte Erkrankungen und Frühgeburten hat.

Was empfehlen daher Kinderärzte?

„Alle diese nachhaltigen Gesundheitsschädigungen des Feten können verhindert werden“, so der Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde, Primar Univ.-Prof. Dr. Reinhold Kerbl, „wenn die werdenden Mütter während der Schwangerschaft nicht rauchen. Andernfalls behandeln sie ihr Baby bereits im Mutterleib schlecht, ich würde sogar so weit gehen, von einer Art Kindesmisshandlung zu sprechen. Wir raten daher dringend, Frauen noch vor einer Schwangerschaft aufzuklären, dass jede einzelne Zigarette auch für das Ungeborene schädlich ist, und über entsprechende Programme zur Rauchentwöhnung zu informieren. Sind rauchende Frauen bereits schwanger, so ist die Entwöhnung eine besondere Herausforderung, da während der Schwangerschaft keine Nikotinersatztherapien eingesetzt werden sollen.“

Derzeit bieten nur wenige Zentren in Österreich gezielt auf Schwangere abgestimmte Rauchentwöhnungsprogramme, so dass hier noch deutlicher Aufholbedarf besteht.

1)
Horak F Jr,  Fazekas T, Zacharasiewicz A, Eber E, Kiss H, Lichtenschopf A, Neuberger M, Schmitzberger R, Simma B, Wilhelm-Mitteräcker A, Riedler J. (2012 ) The Fetal Tobacco Syndrome - A statement of the Austrian Societies for General- and Family Medicine (ÖGAM), Gynecology and Obstetrics (ÖGGG), Hygiene, Microbiology and Preventive Medicine (ÖGHMP), Pediatrics and Adolescence Medicine (ÖGKJ) as well as Pneumology (ÖGP)]. Wien Klin Wochenschr. 124:129-145


2)
Simpson WJ (1957) A preliminary report on cigarette smoking and the incidence of prematurity. Am J Obstet Gynecol 73:807-8152)


3)
Dietz PM, England LJ, Shapiro-Mendoza CK et al. (2010) Infant morbidity and mortality attributable to prenatal smoking in the U.S. Am J Prev Med 39:45-52


4)
Moshammer H, Hoek G, Luttmann-Gibson H et al. (2006) Parental smoking and lung function in children: an international study. Am J Respir Crit Care Med 173:1255-1263

5)
Ponsonby Al BS, Kearns Ls, Mackinnon Jr, Scotter Lw, Cochrane Ja, Mackey Da. (2007) The association between maternal smoking in pregnancy, other early life characteristics and childhood vision: the twins eye study in Tasmania. Ophthalmic Epidemiology 14:351-359


6)
Linnet KM, Dalsgaard S, Obel C et al. (2003) Maternal lifestyle factors in pregnancy risk of attention deficit hyperactivity disorder and associated behaviors: review of the current evidence. Am J Psychiatry 160:1028-10405)


Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin

Kommentar von Christiane Tauzher

G'sunde Watschen


Christiane Tauzher schreibt regelmäßig Kommentare für "Heute" (© Marcus Mezera)

An alle Nichtraucher da draußen: Die besten Wünsche zum heutigen Weltnichtrauchertag! Ihr seid toll! Vielleicht könntet ihr euren Tag zum Anlass nehmen, um schwerpunktmäßig rauchende Schwangere und rauchende Autofahrer mit Kindern auf den Rücksitzen einmal ordentlich abzuwatschen.

Am Weltnichtrauchertag sollte das, bitte, erlaubt sein. Jeder Nichtraucher hat eine Watsche gut. Über die Kinder, die sich ihre dummen Rauchereltern nicht ausgesucht haben, macht sich nämlich niemand Gedanken. Für die meisten ist es sogar ganz normal, dass es zu Hause und im Auto immer nach Rauch stinkt, weil es da noch nie anders gerochen hat.

Wir dürfen, um Gottes Willen, während des Fahrens nicht mit dem Handy am Ohr telefonieren, aber wir dürfen munter vor uns hinrauchen. Ganz egal, ob noch jemand bei uns im Auto (beziehungsweise im Bauch) sitzt. Da fängt sie bereits an â€" die Verharmlosung der Zigarette.

Nach dem Motto: Schaut, Kinder, es ist nichts dabei, wenn ihr raucht. Wir leben ja auch noch. Wenn sich genau diese Kinder dann als halbwegs Erwachsene an die Zigarette hängen, ist es zu spät. Die Watschen müssten eine Generation früher ausgeteilt werden. An die ganz Erwachsenen.

http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,720032


Hinweis:

Wer soll - welche(r) Politiker - die "Gsunde Watschn" bekommen, denn es soll ein Verbot her, für

1) Betretungsverbot unter 18 Jahren in Raucherlokalen und Raucherräumen
2) Rauchverbot in Autos, wenn Kinder mitfahren

Zudem: Im Tabakgesetz gibt es keine Exekution, also auch wenn Punkt 1 + 2 umgesetzt wird, es ahndet niemand.



Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

http://www.rauchsheriff.at/rauchfrei/index.php?topic=1073.msg6351#msg6351

admin



Wie das Rauchen die Kinder schädigt


Mehr als 70.000 Kinder kommen in Österreich jedes Jahr zur Welt. Ein erheblicher Teil von ihnen wird bereits ab der Empfängnis im Mutterleib, in den ersten Kindheitstagen durch den Tabakkonsum von Mutter und Familie geschädigt.

Mehr als 70.000 Kinder kommen in Österreich jedes Jahr zur Welt. Ein erheblicher Teil von ihnen wird bereits ab der Empfängnis im Mutterleib, in den ersten Kindheitstagen durch den Tabakkonsum von Mutter und Familie geschädigt. Beim Jahreskongress der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie (ÖPG, bis 16. Juni) in Salzburg listete heute, Donnerstag, die Wiener Expertin Angela Zacharasiewicz (Abteilung für Kinder- und Jugendheilkunde der Kinderklinik Glanzing) zehn hauptsächliche Schädigungen auf, welche Kinder von rauchenden Eltern treffen.

Die Ausgangslage: "Tabakrauch", so Angela Zacharasiewicz, "enthält mehr als 4.000 Chemikalien, welche für Menschen potenziell giftig sind. Gesichert schädlich sind 250 Substanzen, davon mindestens 50 krebserregend." Und: Die Belastung ist nicht vorbei, wenn im Wohnzimmer, im Lokal oder anderswo die Rauchschwaden endlich abgezogen sind.

Es sind, wie die Wiener Expertin betonte, vor allem "zehn Todsünden, die unseren Nachwuchs bedrohen", so er Rauch und Nikotin ausgesetzt ist.

Fotoserie: Tabakkonsum: 10 Todsünden für den Nachwuchs


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Die Forderung müsse daher auf "komplette Rauchfreiheit in den Familien und in ihrem Umfeld" lauten. Entsprechende Ziele hat sich auch die Weltgesundheitsorganisation gesetzt: Bis 2040 sollen weltweit nur noch fünf Prozent der Bevölkerung jedes Landes rauchen. In Österreich rauchen derzeit 38 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Bekannt ist, dass 20 bis 30 Prozenten der Raucherinnen in der Schwangerschaft mit dem Rauchen nicht aufhören.


http://www.kleinezeitung.at/magazin/wellness/3041965/rauchen-kinder-schaedigt.story



Daher noch mehr (anonyme) ANZEIGEN durch couragierte Bürger in Österreich, laut

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